Sperber versus Buntspecht

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEs war nicht unbedingt ein schöner Anblick und es war vor allen Dingen schwer mitanzuhören: Ein großer Schatten zischte durch den Garten und schon saß ein Sperber auf  dem Buntspecht, der jämmerlich rief. „Sperber versus Buntspecht“ weiterlesen

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Harren auf den Häher

eichelhaeherSeit Tagen sitze ich schon auf der Lauer. Doch der Eichelhäher, hinter dem ich her bin, ist ein vorsichtiger Bursche. Er besucht neuerdings unseren Garten und bedient sich am Vogelfutter, das die Spatzen ins Gras geworfen haben. Stets ist er dabei auf der Hut, immer sieht er sich gründlich nach allen Seiten um. Wenn ich mit meiner Kamera dem Fenster zum Garten zu nahe komme, ist er blitzschnell entflogen.

So konnte ich bisher leider nur verschwommene Fotos durch das Fliegennetz hindurch ergattern. Aber ich werde weiter eifrig Paparazza spielen; vielleicht gelingt mir doch noch ein guter Schnappschuss von meinem gefiederten Freund.

Wer klopfet an? Der Buntspecht!

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Nicht nur Singvögel lassen es sich im Garten schmecken, auch zwei Buntspechte haben herausgefunden, dass es hier bei uns leckeres Vogelfutter gibt.

Von unserem Grundstück bis zum nächsten Wald ist es nicht weit. Kein Wunder also, dass wir hier regelmäßig Buntspechte sehen – wobei die mittlerweile ja sogar in Großstädten unterwegs sind. „Wer klopfet an? Der Buntspecht!“ weiterlesen

Meine erste Mispel-Ernte

MispelnAlte, in Vergessenheit geratene Pflanzensorten sind meine Leidenschaft und so ist es kein Wunder, dass ich mich in die Mispel (Mespilus germanica) verliebt habe. Ein kleines Bäumchen kam einst in unseren Garten, doch dann musste ich mich lange Jahre gedulden. Heuer ist es nun endlich soweit: Unsere Mispel trägt erstmals so viele Früchte, dass sich eine Ernte lohnt.

Bisher ließ ich die wenigen Mispeln immer für die Vögel am Baum hängen. Sie waren es mir im Winter immer dankbar. Aber diesmal nicht!

Ich muss gestehen, ich konnte meine Ungeduld nicht bremsen. Normalerweise lässt man die Mispeln am Baum reifen, bis sie vom Frost matschig und fleckig sind. Das habe ich nicht ausgehalten nach all den Jahren des Wartens. Kurzerhand habe ich die Früchte gepflückt, geschält und ins Tiefkühlfach gesteckt. Sie warten nun auf ihre Weiterverarbeitung zu leckerer Marmelade.

P.S.: Die echte Mispel ist übrigens nichts zu verwechseln mit der japanischen Wollmispel, deren orange (und leckere) Früchte man manchmal kaufen kann. Auch die Zwergmispeln der Familie Contoneaster (Heckenpflanzen mit kleinen roten Früchten) und die auf Bäumen schmarotzende Mistel sind nicht näher mit ihr verwandt.