Sooooo lecker: Japanische Weinbeeren

Japanische Weinbeeren auf Törtchen
Egal ob frisch vom Strauch genascht oder auf einem Törtchen, diese Beeren schmecken uns immer!

Die Zeit der meisten Beeren im Garten ist nun vorbei. Fast alles ist abgeerntet, verspeist und/oder eingekocht. Doch das Beste kommt zum Schluss: Endlich ist es wieder soweit, unsere japanischen Weinbeeren sind reif!

Sie sind fruchtig, süß und saftig. Die Kinder haben sie schon sehnsüchtig erwartet und schlagen sich nun die Bäuche voll. In den kommenden Wochen dürfen wir uns auf viele, viele leckere Beeren freuen. 🙂

Wenn ihr die japanische Weinbeere noch nicht kennt, habt ihr etwas verpasst!

Vergleich japanische Weinbeere und Himbeere
Japanische Weinbeere und Himbeere im Vergleich

So rein optisch sieht sie fast aus wie eine Himbeere. Tatsächlich gehört sie auch zur gleichen Gattung (Rubus), aber sie schmeckt ganz anders und trägt so unglaublich reichlich! Außerdem verderben einem keine Würmchen den Appetit, wie es bei Himbeeren leider schon einmal vorkommen kann.

Die japanische Weinbeere passt gut auf ihre Früchte auf: Die kleinen Blüten (übrigens eine super Bienenweide!), schließen sich nach dem Verblühen wieder. Sicher eingeschlossen im klebrigen Blütenkelch entwickeln sich dann die Beeren. Erst wenn sie reifen, öffnen sich die Kelchblätter wieder. Aber wer das volle Geschmackserlebnis genießen möchte, pflückt die zunächst hellroten Beeren nicht gleich, sondern wartet, bis sie dunkelrot geworden sind.

Japanische Weinbeere in verschiedenen Reifegraden
Entwicklung von der Blüte bis zur reifen Beere

Standort, Pflege und Vermehrung

Ein sonniger Platz sollte es sein, damit sie sich wohlfühlt. Gießen und Dünger? Habe ich unserer Pflanze noch nie zugute kommen lassen. Sie trägt trotzdem jedes Jahr rekordmäßig Früchte.

Allerdings sollte man sie mit der Gartenschere etwas im Zaum halten. Das bedeutet einen größeren Rückschnitt des alten Holzes im Herbst oder Frühjahr und eventuell kleinere Schönheits-OPs zwischendurch, wenn die Ruten im Weg umgehen sollten. Diese wachsen so lang, dass es sich empfiehlt, ihnen mit einem Gitter oder durch Anbinden Halt zu geben. Führt man die Ruten aber nach unten zur Erde, bilden sie schnell Wurzeln.

Zu guter Letzt, um ganz offen und ehrlich zu sein, zwei Nachteile hat die Weinbeere in meinen Augen: Sie ist mit spitzen Dornen bewehrt und hat ähnlich der Himbeere einen gewissen Drang zur Verbreitung. Aber ich würde sagen, das ist nichts, was man nicht mit Gartenhandschuhen und einer Schere in den Griff bekommen könnte. 😉

 

 

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