Frisch und knackig: Leckeres aus dem Sprossenglas

Keimlinge im Sprossenglas
Gekeimter Daikon-Rettich, gezogen im selbstgemachten Sprossenglas

 

Sommerzeit ist Salatzeit!

Als Beilage, als Hauptgericht, beim Grillfest oder als kleiner Snack zwischendurch: Wenn die Temperaturen steigen ist so ein kühler, leichter Salat eine wunderbar willkommene Mahlzeit. Außerdem boomt im Garten das Gemüse und wächst fast schneller, als wir es essen können. Gurken, Tomaten, Bohnen und mehr sind jetzt mit Sonne vollgetankt und maximal schmackhaft.

Um so einen sommerlichen Garten-Salat aufzupeppen, liebe ich Sprossen!
Früher einmal hatte ich dafür einen Keimturm aus Plastik, doch nach vielen Jahren der Benutzung war er irgendwann reif für die Tonne. So zu hundert Prozent war ich ohnehin nie glücklich mit ihm. Trotzdem wollte ich nun wieder frische Sprossen genießen. Einige geeignete Samen waren auch schnell gekauft, aber…

 

…woher mit den Sprossen?

Selbstgemachtes Sprossenglas

Ich habe in den vergangenen Wochen mit Sprossengläsern experimentiert. Die kann man fertig kaufen, doch mit den Preisen der Produkte war ich nicht so ganz einverstanden. Deshalb habe ich kurzerhand den Deckel eines Marmeladenglases durchlöchert. Das ist keine Lösung für die Ewigkeit, irgendwann wird der Deckel sicher rosten. Aber für einen Versuch, denke ich, taugt die Lösung auf jeden Fall!

 

Wie geht es weiter?

Samen im Sprossenglas
Aus eingeweichten Samen entwickeln sich die Keime schneller.

Die Sprossensamen waschen und einige Stunden einweichen, damit sie schneller keimen. Danach die Gläser schräg lagern, zweimal am Tag spülen und einfach nur abwarten.

Es dauert nicht lange, bis die ersten kleinen Keime aus den Samen herausspitzen und schon nach wenigen Tagen kann man zarte Sprossen genießen. Zum Beispiel im Salat. Oder auch auf einem Butterbrot. Oder noch besser: Auf einem Brot mit frischen Tomaten! Hmmmm, das ist so lecker!

 

Keine Keime im Keimlingsglas!

Bei der Anzucht von Sprossen ist Hygiene wichtig, sonst vermehren sich unerwünschte Krankheitskeime oder Schimmel ebenso wie die Salat-Keimlinge. Also nicht vergessen: Immer alles schön spülen und die Gläser vor jedem Gebrauch gründlich waschen und reinigen (Stichwort kochendes Wasser…). Und wenn wir schon bei Worten der Warnung sind: Natürlich kann man nicht die Sprossen jedes beliebigen Samens essen, deshalb bitte nur dafür geeignete Sorten und Mischungen kaufen – aber ich denke, das ist ohnehin jedem klar.

 

Mein Fazit zum selbstgemachten Sprossenglas:

Ja, das funktioniert erstmal ganz gut! Mit dem Verschluss des Glases werde ich mir auf Dauer etwas anderes ausdenken müssen, wie schon oben gesagt. Aber einstweilen genieße ich meine knackige, frische Ernte!

 

Keimender Daikon-Retttich im Sprossenglas

 

 

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