Frostige Zeiten

Habebutte im Frost

Heuer ist es wirklich so richtig Winter, so wie man ihn sich vorstellt.
In den letzten Jahren hatten wir Anfang Februar stets schon blühende Schneeglöckchen im Garten. Doch alles, was momentan wächst, sind Eiszapfen und Eisblumen.

Brombeerblatt im Frost

Kein Fleckchen Erde ist schneefrei, so dass sich eine Zwiebelpflanze nach oben schieben könnte. Dazu kommt nun noch bitterer Frost. Um die -10°C haben die Nächte und auch tagsüber wird nicht sehr viel wärmer. Natürlich haben wir schon deutlich kältere Zeiten erlebt, aber es ist dennoch unangenehm draußen: Die Sonne zeigt sich nicht und selbst die Luft ist grau und diesig; das Wetter fühlt sich dadurch kühler an, als es eigentlich ist.

Aber der Frost bringt eine raue Schönheit über die Landschaft: Er deckt alles mit einem Mantel aus Eis zu. Jeder Baum, jeder Halm ist mit Weiß angehaucht. Bei Berührung rieseln die feinen Kristalle glitzernd zu Boden. Da macht es trotz der Kälte Spaß, spazieren zu gehen und die eingefrorene Welt zu bewundern. Zumindest so lange man weiß, dass zu Hause ein warmer Ofen und eine heiße Tasse Tee auf einen warten.

Mispeln im Winter
Die letzten Mispeln am Baum sind bei den Amseln heiß begehrt.
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3 Gedanken zu „Frostige Zeiten

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