Die schwarze Seele der Marmelade

Jostabeeren

Es war eine Heidenarbeit. Arme und Schultern waren oft schwer, es ging treppauf, treppab zwischen Küche und Keller, rote Sprenkel zieren die Fliesen rund um den Herd. Aber es hat sich gelohnt! Unser Vorratsschrank ist gefüllt mit vielen Gläsern köstlicher Marmelade.

Eigentlich hatte ich gar nicht mit einer so reichen Ernte gerechnet, nachdem der erste unserer Johannisbeersträucher aufgrund der Hitze keine nennenswerten Früchte entwickelte. Aber seine Sträucher-Kollegen, die regelmäßig etwas später dran sind, machten sich prächtig. Auch Stachelbeeren, Weinbeeren, Him- und Brombeeren gedeihen noch immer so prächtig, dass wir mit dem Naschen nicht hinterherkommen. Selbst die in diesem Jahr frisch gepflanzte Aronia trug schon fleißig. Aber die Jostasträucher übertrafen heuer alles, unendlich viele schwarze Früchte hingen an den Ästen und ich hatte ziemlich zu tun, bis alles abgeerntet war.

JostamarmeladeNun ist die Arbeit aber endlich erledigt und ich kann mich wieder etwas zurücklehnen.

Mein persönliches Highlight unter den vielen Marmeladensorten ist eine Mischung aus Aronia, Brombeere und Apfel. Unser neues Aroniapflänzlein hat ganz besonders leckere Früchte – viel besser als die, die ich bisher kannte.

Die Kinder, meine eifrigen kleinen Erntehelfer,  freuen sich wie jedes Jahr besonders auf die Jostamarmelade, die dieses Mal noch ein wenig Mango abbekommen hat. Zum Glück gibt es reichlich Gläser davon, damit kommen wir leicht über den Winter.

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