Ein Loblied auf den Juni

Der Sommer ist angekommen! Zwar bringt er gerade heuer stellenweise heftige Unwetter, doch im Allgemeinen steht der Juni für lange, sonnige Tage und kurze, warme Nächte. Wir nehmen mit von ihm, was wir nur können: Wir genießen den Garten und die Natur ringsherum. Wir freuen uns über die letzten Sonnenstrahlen abends am See und baden im angenehm warmen Wasser. Wenn es dämmert, freuen wir uns über herumschwärmende Junikäfer. Und wenn es endlich dunkel wird, leuchten zur großen Freude von Jung und Alt die Glühwürmchen in unserer Hecke.


Im Garten

Im Garten kann man sich derzeit gar nicht genug sattsehen an den bunten Farben. Die erste Sonnenblume leuchtet im Beet und diverse Lauch-Arten zeigen ihre kugelrunden Blüten. Jedoch bestimmt gerade – wie so oft – die Farbe Blau das Bild unseres Gartens mit Borretsch, Glockenblumen und Salbei. Bei einem so reichen Angebot sind natürlich die Insekten dementsprechend aktiv. Bienen und Hummeln sind allgegenwärtig, aber auch viele Rosenkäfer brummen laut und grün schillernd umher.

Überall in den Hecken und Bäumen brüten die Vögel. Ich glaube, wir hatten noch niemals zuvor so viele Amselnester. Ständig hüpfen uns schwer beschäftigte Amsel-Eltern vor den Füßen herum auf der Suche nach Futter für den hungrigen Nachwuchs.


Am Teich

Unser kleiner neuer Teich aus dem letzten Jahr integriert sich inzwischen sehr schön ins Gartenbild. Die Bepflanzung wird kräftiger und größer. Einige der Pflanzen blühen jetzt zum ersten Mal, wie zum Beispiel die verschiedenen Schwertlilien und auch unsere Seerose „Fabiola“.

Ein wenig dichter muss die Vegetation um den Teich noch werden, dann werden sich hoffentlich bald ein Frosch oder eine Kröte häuslich niederlassen – darauf hoffen wir schon sehr!

Aber die erste Amphibie ist schon da, am Grunde des Wassers lebt ein Teichmolch, über den wir uns sehr freuen.


Die Ernte beginnt

Im Gewächshaus, im Kräuterbeet und in den Hochbeeten geht es jetzt schön langsam rund. Radieschen, Salate, Gurken und Mangold gibt es schon reichlich zu pflücken, wobei mir die Gurken besonders viel Freude machen; etliche Sorten haben wir heuer unter Glas und im Freiland und sie alle entwickeln sich bilderbuchmäßig.

Bald werden auch Tomaten und Zucchini soweit sein, dann können wir wieder täglich frische, bunte Sommersalate auf den Tisch bringen.

Aber auch Süßes gibt es schon: Die Honigbeeren sind bereits abgeerntet, aber es gibt jede Menge Walderdbeeren in den Beeten und versteckt in der Hecke.

Auch die Felsenbirne trägt wieder extrem gut. Wie üblich müssen wir uns ranhalten, wenn wir etwas abhaben wollen. Dieses Jahr sind nicht nur die Amseln hinter den dunklen Beeren her, sondern auffällig viele Grünfinken und Spatzen. Aber ich seh das ja nicht so eng: Die Vögel dürfen ruhig den Löwenanteil der Ernte haben. Gerade die Amsel-Eltern können die praktische Nahrungsquelle direkt vor ihrer Nase gut brauchen, um bei Kräften zu bleiben.

Am Ende reicht es dann doch für uns alle: Trotz aller Vögel konnte ich bereits genug Beeren ergattern, um eine leckere Torte zu backen.

Gemischtes Doppel: Birne und Felsenbirne in Quarkcreme. Sehr lecker…. 🙂

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