Unsere besten Bienenweiden im April

Zwetschgenblüte mit Honigbienen

Der April bietet einen üppig gedeckten Tisch. Es ist die Zeit der Obstbaum- und Beerenblüte. Etliche Stauden öffnen ihre Blüten und es gibt noch die letzten Frühblüher, die teils schon im März zu finden waren, wie zum Beispiel Traubenhyazinthen. Bei all dieser Pracht sind jetzt endlich (Wild-)Bienen in wirklich großer Zahl bei ihrer geschäftigen Nahrungssuche zu beobachten. „Unsere besten Bienenweiden im April“ weiterlesen

Werbeanzeigen

Unser April ist blau

Blaue Blüten der Traubenhyazinthen

Blühende Pflanzen finden sich in unserem Garten vom Beginn des Frühjahrs, wenn sich die Erde erwärmt, bis hinein in den späten Herbst. Aber niemals zeigen sich dabei so viele Schattierungen meiner liebsten Farbe wie im April, wenn blaue Blüten das Bild bestimmen. „Unser April ist blau“ weiterlesen

Kleiner Nachtrag zu den März-Bienenweiden

Mirabelle als Bienenweide

Ich bin ja so ein Held… Da schreibe ich lang und breit über meine Bienenpflanzen im März und vergesse doch glattweg die wichtigste. Sozusagen der Star unter den Trachtpflanzen in diesem Monat: Unser Griacherl.

Okay, einige werden jetzt sagen: Griacherl, was soll das denn bitte sein?
Die Rede ist von unserer Mirabelle, wie der Name wohl korrekterweise lautet.

Ein alter Baum steht in unserem Garten, der jetzt über und über mit weißen Blüten bedeckt ist. Wenn der Wind hindurchfährt und Blütenblätter mitnimmt, sieht es beinahe aus, als würde es schneien. Und wie es bei Obstbäumen meist der Fall ist, so summen auch hier tagtäglich und von früh bis spät die Bienen darin herum. Sie sind dankbar für Nektar und Pollen des Griacherls – ich danke ihnen wiederum für die Bestäubung, die unsere Ernte sichert. 🙂

Blüte der Mirabelle (oder Griacherl)

Meine besten Bienenweiden im März

Bienenweiden im März

In manchen Jahren liegt unsere Region im Februar noch in tiefstem Winterschlaf. Aber spätestens im März rührt sich etwas in der Natur, dann wärmt die Sonne den Boden und es sprießen die ersten Blumen. Das ist auch der Startschuss für die Bienen, sie werden aktiv und machen sich auf die Suche nach Nahrung. Jetzt ist es von besonderer Bedeutung, dass sie nach ihrer langen Winterruhe früh blühende Pflanzen finden. „Meine besten Bienenweiden im März“ weiterlesen

Torf war gestern – Anzucht mit Kokoserde

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Vor einigen Tagen fand ich, dass es endlich an der Zeit sei: Samen für die anstehende Gartensaison müssen in die Erde. Denn wenn sich draußen irgendwann warme Temperaturen durchsetzen, sollen ja schon einige Pflänzchen vorgezogen sein.

Also Pflanztöpfchen und die gute Torferde auspacken…
Nein, das war natürlich nur ein Scherz! „Torf war gestern – Anzucht mit Kokoserde“ weiterlesen

März: Der kleine Bruder des April

Graupel

April, April, der macht, was er will. Diese Bauernregel kennt jedes Kind und oft genug bewahrheitet sie sich. Dabei ist aber eigentlich nicht nur der April so verrückt: Auch der März beweist uns oft genug, dass er wettertechnisch genauso fähig ist wie sein großer Bruder.

Der heutige Tag ist dafür das beste Beispiel: Ein wilder Wechsel aus Regen, Wind und Sonne herrscht draußen. Die Krönung des Ganzen war ein heftiger Graupelschauer, gefolgt von Schnee, dann natürlich wieder gefolgt von Sonne.

Der Garten wurde binnen weniger Minuten komplett weiß, nur um sogleich wieder aufzutauen im Sonnenschein. Es ist ein Glück, dass noch keine empfindlichen Pflanzen austreiben. Nur Schneeglöckchen, Krokus und andere Frühblüher schauen raus und die sind hart im Nehmen – selbst ein solches Wetter kann sie nicht umhauen.

Aprilwetter im März
Graupel, Schnee und Sonnenschein: Ein ziemliches Aprilwetter hat dieser März.

Frühling im Wald

Leberblümchen

Der Frühling im Laubwald ist etwas ganz Besonderes. Noch bevor die Bäume grün werden, hat er schon seine ganz eigene, dezente Farbpalette: Silberne Buchenstämme, das goldene Laub des Vorjahres, dazu am Boden verstreut einige Farbtupfer vom Moos und den ersten Blumen. „Frühling im Wald“ weiterlesen

Glanzvolle Besucher an meinen frühen Bienenweiden

Xylocopa violacea

Die Anzeige des Thermometers klettert langsam nach oben und alles, was sechs bis acht Beine hat, traut sich langsam heraus aus dem Winterquartier: Die ersten Fliegen und Wespen nehmen mittags an der Südwand des Hauses ein Sonnenbad. Mücken tanzen über der Wiese. Feuerwanzen und Spinnen huschen durch das trockene Laub. Zu meiner großen Freude sind aber auch endlich wieder Bienen unterwegs. „Glanzvolle Besucher an meinen frühen Bienenweiden“ weiterlesen

Von Schneeflöckchen und Schneeglöckchen

Schneeglöckchen

Ein bestimmtes Geräusch ist gerade allgegenwärtig: Das Tropfen von Wasser. Die Sonne hat an Kraft gewonnen und es taut überall. Und während der Schnee schmilzt, glänzt und glitzert er sogar noch mehr als zuvor. Es ist sozusagen sein letzter großer Auftritt vor seinem Abgang von der Bühne. „Von Schneeflöckchen und Schneeglöckchen“ weiterlesen

Maikäfer flieg! So flieg doch endlich!

Maikäfer

Wir waren vor einigen Tagen am Chiemsee, genauer gesagt auf der Fraueninsel. Dieses schöne Fleckchen Erde hat nicht nur eine wunderbare Aussicht und hervorragende geräucherte Fische zu bieten, sondern zur rechten Zeit des Jahres auch jede Menge Maikäfer. „Maikäfer flieg! So flieg doch endlich!“ weiterlesen

Von Bienen und Wildbienen

Biene an Judasbaum

Der Judasbaum in unserem Garten ist momentan ein Eldorado für Bienen und ihre wilden Verwandten. Die Äste des Baums sind über und über mit rosaroten Blüten bedeckt und unzählige Bienen sind hier unermüdlich am Werk, um daraus reiche Ernte nach Hause in den Stock zu tragen. Das Summen ihrer Flügel ist von weit her zu hören und ihre Pollenhöschen sind voll mit ihrer goldgelben Beute.

Eine Etage tiefer sind die Wildbienen fleißig: Vor Jahren starb einer der beiden Stämme des Judasbaumes ab. Wir haben ihn damals aber nicht entfernt, sondern nur mannshoch gekappt. Das Totholz wurde daraufhin schnell von Insekten besiedelt, die es durchlöcherten. Das lockte erst Buntspechte an und nun werden die Gänge von Wildbienen als Bruthöhlen benutzt. Derzeit schwirren verschiedene Arten zwischen den Öffnungen hin und her, um zu prüfen und zu bauen. Der alte Baumstamm ist also sozusagen ein Wildbienenhaus, das sich die Natur selbst gebaut hat.

Wildbienen an Bruthöhlen