Halb Schmetterling, halb Libelle

Langfühleriger Schmetterlingshaft
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Ich finde ihn so wunderschön, dass ich seine Bilder einfach teilen muss!

Beim Stöbern durch die Fotos unseres letzten Urlaubs in Frankreich kam mir dieses alienartige Insekt wieder unter. Wir sahen es dort während einer Wanderung durch das Massif des Maures.

Ich muss gestehen, dass ich damals zunächst keine Ahnung hatte, was das sein könnte. Auf den ersten Blick ein Schmetterling… aber halt, die Flügel sind ja ganz falsch! Also vielleicht doch eher eine Libelle? Mein Mann brachte mir dann die Lösung: Langfühleriger Schmetterlingshaft ist der Name dieses Wesens.
Langfühlerig, das leuchtet mir ein. Trotzdem ist das ein etwas sperriger Name für ein so feines Tierchen, finde ich. 🙂

Zu schade, dass mir ein solches Tier zu Hause kaum unterkommen wird. Aber trotz all des Lavendels in unserem Garten, hier ist nun einmal nicht die Provence mit ihrem angenehm warmen Klima.

Langfühleriger Schmetterlingshaft
Langfühleriger Schmetterlingshaft (Libelloides longicornis)
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Kuschelnde Kohlmeisen

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Das muss wahre Mutterliebe sein!
Oder vielleicht ist es ja der Papa?

Seit gestern sind unsere Futterspender im Garten wieder einmal bestückt. Das haben sämtliche Kohlmeisenfamilien aus nah und fern zum Anlass genommen, unseren Garten zu besuchen. Sie flattern hierhin und dorthin mit ihren gerade flügge gewordenen Jungen. Einige von den Jungvögel bedienen sich schon recht selbstständig am Futter. Aber die fürsorglichen Eltern bringen ihrem Nachwuchs noch den einen oder anderen Leckerbissen;  so wie bei den beiden im Foto.

Dabei wäre das Futter eigentlich gar nicht direkt für die Meisen gedacht gewesen. Es sind nämlich Eichhörnchenknödel, die ich vor einigen Tagen als Geschenk bekommen hatte. Aber diese sehen nicht nur genau so aus wie Meisenknödel, sondern schmecken allen Vögeln ebenso gut. Sogar der Buntspecht hat sich wieder blicken lassen.
Dem Eichhörnchen, das hin und wieder in unseren Garten kommt, wird wohl kaum etwas übrig bleiben.

P.S.: Links im Bild ist übrigens der Jungvogel in seinem Jugendkleid.

Maikäfer flieg! So flieg doch endlich!

Maikäfer

Wir waren vor einigen Tagen am Chiemsee, genauer gesagt auf der Fraueninsel. Dieses schöne Fleckchen Erde hat nicht nur eine wunderbare Aussicht und hervorragende geräucherte Fische zu bieten, sondern zur rechten Zeit des Jahres auch jede Menge Maikäfer. „Maikäfer flieg! So flieg doch endlich!“ weiterlesen

Von Bienen und Wildbienen

Biene an Judasbaum

Der Judasbaum in unserem Garten ist momentan ein Eldorado für Bienen und ihre wilden Verwandten. Die Äste des Baums sind über und über mit rosaroten Blüten bedeckt und unzählige Bienen sind hier unermüdlich am Werk, um daraus reiche Ernte nach Hause in den Stock zu tragen. Das Summen ihrer Flügel ist von weit her zu hören und ihre Pollenhöschen sind voll mit ihrer goldgelben Beute.

Eine Etage tiefer sind die Wildbienen fleißig: Vor Jahren starb einer der beiden Stämme des Judasbaumes ab. Wir haben ihn damals aber nicht entfernt, sondern nur mannshoch gekappt. Das Totholz wurde daraufhin schnell von Insekten besiedelt, die es durchlöcherten. Das lockte erst Buntspechte an und nun werden die Gänge von Wildbienen als Bruthöhlen benutzt. Derzeit schwirren verschiedene Arten zwischen den Öffnungen hin und her, um zu prüfen und zu bauen. Der alte Baumstamm ist also sozusagen ein Wildbienenhaus, das sich die Natur selbst gebaut hat.

Wildbienen an Bruthöhlen

Schnecken ohne Schrecken

gestreifte_weinbergschnecken

Wer wünscht sich das nicht im Garten: Schnecken, bei deren Anblick man nicht gleich in Angst und Schrecken versetzt wird. Solche, die nicht über Nacht Salatbestände und Blumenbeete auslöschen.

Ja, so etwas gibt es wirklich! Zumindest bei uns. „Schnecken ohne Schrecken“ weiterlesen

Die Holzbiene, eine Biene der Extraklasse

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Meine Kinder kennen mich mit meinen seltsamen Hobbys mittlerweile ja schon recht gut und wissen, dass ich mich stets über alle besonderen Krabbeltiere freue, die wir entdecken. Egal ob im Garten oder im Gelände, sie agieren mit Begeisterung als meine Scouts.
Und so war es auch heute, da kam ein ungewöhnlich aufgeregter Ruf der Kinder: „Mama, Mama, da ist eine riesige schwarze Hummel!“ Welch ein Glück, dass meine Kamera im Garten stets in Reichweite ist! „Die Holzbiene, eine Biene der Extraklasse“ weiterlesen

Akrobaten im glänzenden Frack

stare

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Sie verrenken sich, machen einen Spagat, hängen kopfüber und versuchen mit ihren Flügeln das Gleichgewicht zu wahren. Aber sie lassen nicht locker! Selbst dann nicht, wenn sie doch einmal die Balance verlieren und trudelnd nach unten purzeln.

Es geht um die Stare in unserem Garten, deren Zahl nun ständig wächst. Sie haben die Meisenknödel zu ihrer Leibspeise auserkoren und picken unermüdlich auf sie ein.
Zwei Spender hängen in unserem Zwetschgenbaum, aber das ist den Staren nicht genug, denn es kommt durchaus zu kleinen Kämpfen. Und nicht nur untereinander wird gestritten: Gestern erst gingen sie mit vereinten Kräften gegen den Buntspecht vor, der sich ebenfalls seinen Anteil holen wollte.
Nur die Meisen selbst lassen die Stare gewähren, sie dürfen gleichzeitig mit ihnen fressen. Vielleicht sehen sie die kleinen Vögel nicht als Konkurrenz an. Es haben ohnehin nur wenige Meisen den Mut, sich zu den viel größeren Staren zu gesellen.

Hoher Besuch: Ein Star gibt sich die Ehre

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Draußen hat es zwar nach wie vor gefühlte -273°C, doch es gibt einen Lichtblick. Pünktlich zum ersten März haben sich heute Frühlingsboten in unserem Garten eingefunden: Stare!

Zwei sind es, die gierig unser Vogelfutter plündern – kein Wunder, wenn sie nach ihrer langen Reise heißhungrig sind. Aber wahrscheinlich fragen sie sich bei diesen Temperaturen, ob sie nicht doch zu weit in Richtung Nordpol geflogen sind.
Wenn ich an ihrer Stelle wäre, ich würde bestimmt auf der Stelle umkehren und dorthin zurückfliegen, wo ich hergekommen bin. 😉

Wenn die Eisblumen blühen

 

eisblumen

Die milden Temperaturen, die noch vor wenigen Wochen herrschten, scheinen wie eine weit entfernte Erinnerung. Schnee und Frost haben sie abgelöst und unsere Region ganz und gar im Griff.

Krokusse und Schneeglöckchen, die eigentlich schon gerne den Frühling einläuten wollten, sind jetzt gut versteckt unter der weißen Pracht. Heute blühen nur noch die Eisblumen und malen ihre zarten Muster an die Fenster des Gartenhäuschens.

Diese bittere Kälte lockt auch eine immer größer werdende Schar von Vögeln in unseren Garten, die anderswo nichts mehr zu fressen finden. Sie picken an der hartgefrorenen Erdnussbutter und leeren in Rekordzeit die Futterstation. Wenn alles weg ist, wird ihr sonst so melodisches Gezwitscher dann zu einem panischen, lauten Schimpfen.

Die Vögel haben mich bereits gut erzogen, denn sobald ich ihre Beschwerden höre, gehe ich brav nach draußen und friere mir beim Auffüllen ihres Futters die Finger ab. Ich kann sie ja schließlich in dieser Eiseskälte nicht hungern lassen.

 

Harren auf den Häher

eichelhaeherSeit Tagen sitze ich schon auf der Lauer. Doch der Eichelhäher, hinter dem ich her bin, ist ein vorsichtiger Bursche. Er besucht neuerdings unseren Garten und bedient sich am Vogelfutter, das die Spatzen ins Gras geworfen haben. Stets ist er dabei auf der Hut, immer sieht er sich gründlich nach allen Seiten um. Wenn ich mit meiner Kamera dem Fenster zum Garten zu nahe komme, ist er blitzschnell entflogen.

So konnte ich bisher leider nur verschwommene Fotos durch das Fliegennetz hindurch ergattern. Aber ich werde weiter eifrig Paparazza spielen; vielleicht gelingt mir doch noch ein guter Schnappschuss von meinem gefiederten Freund.

Wer klopfet an? Der Buntspecht!

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Nicht nur Singvögel lassen es sich im Garten schmecken, auch zwei Buntspechte haben herausgefunden, dass es hier bei uns leckeres Vogelfutter gibt.

Von unserem Grundstück bis zum nächsten Wald ist es nicht weit. Kein Wunder also, dass wir hier regelmäßig Buntspechte sehen – wobei die mittlerweile ja sogar in Großstädten unterwegs sind. „Wer klopfet an? Der Buntspecht!“ weiterlesen