Rettung eines Totengräbers

Gemeiner Totengräber

Der November ist heuer so warm, dass noch ungewöhnlich viele Insekten herumschwirren und -krabbeln. Einige Wespen sind noch an den restlichen Weintrauben zu finden, viele Mücken tanzen spätnachmittags noch im letzten Tageslicht und hin und wieder läuft einem noch ein Marienkäfer über den Weg. „Rettung eines Totengräbers“ weiterlesen

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Meine Herbstmarmelade: Zierquitte trifft auf Granatapfel

Zierquitten

Gelb wie Zitronen leuchten die Zierquitten in unserem Garten und sind bereit für die Ernte. Das bedeutet, es ist wieder an der Zeit, leckere herbstliche Marmelade zu kochen! „Meine Herbstmarmelade: Zierquitte trifft auf Granatapfel“ weiterlesen

Do it yourself: Waschmittel aus Kastanien

Kastanienwaschmittel

Ich gestehe es:
Wenn es um Kastanien geht, bin ich kein Stückchen erwachsen geworden.

Jeden Herbst, wenn sie endlich von den Bäumen fallen, freue ich mich wie damals in meiner Kindheit. Und seit all diesen Jahren habe ich eine persönliche Tradition: Von den ersten gefundenen Kastanien suche ich mir eine besonders interessante aus, die als Handschmeichler in meiner Jackentasche landet. Dort freut sie mich, so oft sie mir in die Finger gelangt, und begleitet mich bis weit in den nächsten Frühling hinein, bis schließlich steigende Temperaturen die Jacke überflüssig machen. „Do it yourself: Waschmittel aus Kastanien“ weiterlesen

Ein Unterschlupf für den Igel

Igelhaus

Der Herbst ist eine betriebsame Zeit im Garten. Es ist viel zu tun, bevor der Winter kommt: Neue Sträucher können gepflanzt werden, alte werden zurückgeschnitten, welkende Stauden und gefallenes Laub verlangen nach Aufmerksamkeit. Aber in diesem Herbst nahm ich mir nicht nur für meine Pflanzen Zeit, sondern konnte auch endlich ein Projekt für Tiere umsetzen, das ich schon lange im Sinn hatte. „Ein Unterschlupf für den Igel“ weiterlesen

Meine erste Mispel-Ernte

MispelnAlte, in Vergessenheit geratene Pflanzensorten sind meine Leidenschaft und so ist es kein Wunder, dass ich mich in die Mispel (Mespilus germanica) verliebt habe. Ein kleines Bäumchen kam einst in unseren Garten, doch dann musste ich mich lange Jahre gedulden. Heuer ist es nun endlich soweit: Unsere Mispel trägt erstmals so viele Früchte, dass sich eine Ernte lohnt.

Bisher ließ ich die wenigen Mispeln immer für die Vögel am Baum hängen. Sie waren es mir im Winter immer dankbar. Aber diesmal nicht!

Ich muss gestehen, ich konnte meine Ungeduld nicht bremsen. Normalerweise lässt man die Mispeln am Baum reifen, bis sie vom Frost matschig und fleckig sind. Das habe ich nicht ausgehalten nach all den Jahren des Wartens. Kurzerhand habe ich die Früchte gepflückt, geschält und ins Tiefkühlfach gesteckt. Sie warten nun auf ihre Weiterverarbeitung zu leckerer Marmelade.

P.S.: Die echte Mispel ist übrigens nichts zu verwechseln mit der japanischen Wollmispel, deren orange (und leckere) Früchte man manchmal kaufen kann. Auch die Zwergmispeln der Familie Contoneaster (Heckenpflanzen mit kleinen roten Früchten) und die auf Bäumen schmarotzende Mistel sind nicht näher mit ihr verwandt.