Neulich in den Bergen

Berge

Es ist Sommer und das Wetter meint es oft genug gut mit uns. Das bedeutet, dass wir viel draußen unterwegs sind. Mit den Alpen quasi vor der Haustür liegt es natürlich nahe, wohin es uns zieht. Also werden bei Wochenende und blauem Himmel die Rucksäcke gepackt und es geht los.

Für mich jedes Mal aufs Neue faszinierend ist die Flora und Fauna, die einem begegnet. Ich kann noch so sehr versuchen, die Artenvielfalt im Garten zu fördern – an die hier draußen in freier Wildbahn kann ich niemals herankommen. Aber seht selbst: „Neulich in den Bergen“ weiterlesen

Kugeldisteln: Das Buffet ist eröffnet

Bienen an Kugeldisteln
Echinops ritro

Unsere Kugeldisteln öffnen ihre Blüten. Für Insekten ist das in etwa das Äquivalent eines All-you-can-eat-Buffets. Dementsprechend groß ist die Horde hungriger Nektarsammler, die sich nach ihrem Aufblühen einfindet. „Kugeldisteln: Das Buffet ist eröffnet“ weiterlesen

Hummelschwärmer gesichtet

Hummelschwärmer
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Das Taubenschwänzchen kennt fast jeder. Wie ein Kolibri summt es jetzt im Sommer zwischen den Blüten hin und her und saugt dabei im Flug Nektar mit seinem langen Rüssel. Dabei ist es aber natürlich kein Vogel, sondern ein Schmetterling aus der Familie der Schwärmer.

Aber hoppla, wer war da neulich bei uns am Sommerflieder unterwegs? Grün statt braun? Das konnte kein Taubenschwänzchen sein!

Ein Hummelschwärmer war’s. Ein passender Name, denn seine Lautstärke im Flug erinnert tatsächlich an die einer dicken, fetten Hummel. Ein wahrer Prachtkerl mit seiner olivgrünen Farbe und seinen rot umrandeten Flügeln!

Der Garten hat sich rosa angezogen

Rosenkäfer in Hortensienblüte
Diese Hortensie ist nicht steril wie viele Züchtungen, hier findet sich Nahrung für Insekten – so wie für den Rosenkäfer im Bild.

Im Frühling trug unser Garten ein komplett blaues Kleid, doch nun für den Sommer hat er sich umgezogen. Rosa ist die Farbe der Saison. Wo ich auch gehe und stehe, diese Farbe ist allgegenwärtig. Selbst der Gemüsegarten passt sich dem allgemeinen Schauspiel an mit den Blüten der Bohnenranken und vereinzelter Radieschenblüten. „Der Garten hat sich rosa angezogen“ weiterlesen

Die schwarze Seele der Marmelade

Jostabeeren

Es war eine Heidenarbeit. Arme und Schultern waren oft schwer, es ging treppauf, treppab zwischen Küche und Keller, rote Sprenkel zieren die Fliesen rund um den Herd. Aber es hat sich gelohnt! Unser Vorratsschrank ist gefüllt mit vielen Gläsern köstlicher Marmelade. „Die schwarze Seele der Marmelade“ weiterlesen

Sommerliche Durstlöscher mit Kräutern

Kräuterwasser
Wasser mit Zitronenverbene, Basilikum, Berg- und Erdbeerminze. Dazu noch einige Scheiben Limette und fertig ist der erfrischende Sommerdrink.

Die letzten Tage waren fast unerträglich heiß.
Heute hat zwar der sehnsüchtig erwartete Regen endlich die dringend benötigte Abkühlung für uns und den Garten gebracht, doch laut Vorhersage klettert das Thermometer bald schon wieder nach oben.

Um mit diesem Wetter klarzukommen, hat jeder so seine Methoden. Teil meiner momentanen Strategie gegen die Hitze ist mein Kräutergarten. „Sommerliche Durstlöscher mit Kräutern“ weiterlesen

Der durstige Garten

Tautropfen im Gras

„Ich habe Durst!“, scheinen alle Pflanzen des Gartens zu rufen. Am Grunde unserer Regentonnen macht sich aber langsam gähnende Leere breit. Ein Glück nur, dass wir den großen Luxus haben, nur den Wasserhahn aufdrehen zu müssen.

Es ist eines der Rituale im Garten, die ich richtig gerne mag: Das morgendliche Gießen an heißen Tagen. Denn in der Früh ist alles noch frisch und kühl. Die Füße werden angenehm im Tau gebadet, die Luft riecht so sauber und rein. Die Vögel singen bereits, doch sonst herrscht noch Stille. Trotz der schweren Gießkannen bin ich danach erfrischt und bereit für den heißen Tag. Die Pflanzen sind jetzt ebenfalls mit ihrem neuen Wasservorrat gewappnet für die kommende Hitze. Nicht vergessen darf ich außerdem die Vogeltränke: Die große Schar junger Spatzen, die heuer in unserem Garten geschlüpft sind, wird nämlich sicherlich auch durstig sein.

Ein Meer von Zwetschgen

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Ich sah in den vergangenen Wochen nur noch blau im Garten!
Einige Jahre hatten wir eher geringe Ernten; in einer Saison gab es gar insgesamt nur fünf Früchte, das bedeutet nur eine einzige für jeden in der Familie.
Aber dieser Sommer macht das alles mehr als wett! Unser Zwetschgenbaum trägt heuer eine Rekordernte und seine Äste ächzen unter der Last. Wir hätten mitzählen sollen, wie viele Wäschekörbe voller Zwetschgen es waren, die wir bislang geerntet haben. Pflücken, pflücken und nochmals pflücken – und noch immer hängen weitere Früchte am Baum! Da stellt sich uns die drängende Frage:

Wohin mit all den Zwetschgen?

So lecker sie auch sind, man kann diese Massen einfach nicht roh und frisch vom Baum essen. Nach dem einen oder anderen Brainstorming fand unsere blaue Flut auf folgende Art und Weisen eine sinnvolle Verwertung: „Ein Meer von Zwetschgen“ weiterlesen

Essig mit Kräutern und Kornelkirschen

Selbstgemachter Kräuteressig und Kornelkirschenessig

Wenn die Kornelkirschen reif werden, ist es für mich an der Zeit, mein Essig-Sortiment zu erweitern. Jedes Jahr mische ich mir mit besagten Früchten und meinen sonnengereiften Kräutern aus dem Garten die unterschiedlichsten, leckeren Sorten zusammen.

Auch heuer ist es wieder soweit. Dieses Mal verwende ich dafür erstmals verdünnte Essigessenz (1 Teil mit 25%iger Säure zu 4 Teilen Wasser), während ich früher primär zu Apfelessig gegriffen habe. Ich bin gespannt, ob die Essenz dem Apfelessig das Wasser reichen kann und ebenso gut schmecken wird!  „Essig mit Kräutern und Kornelkirschen“ weiterlesen

Syrische Erfrischung: Limun bi Nana

Limun bi nana

Vor vielen Jahren, als die Zeiten noch ruhig und friedlich waren, unternahm ich eine Reise ins ferne Syrien. Davon mitgenommen habe ich unter anderem viele Erinnerungen an Wüste, Altertümer, freundliche Menschen, köstliche Datteln, Palmen, Orangenbäume, lebhafte Souks und ein herrliches Erfrischungsgetränk.

Limun bi Nana bedeutet soviel wie Zitrone mit Pfefferminze, erklärte man mir damals. Ich muss gestehen, dass ich weder ein Rezept noch Gewissheit über die korrekte Schreibweise von meiner Reise mitgebracht habe. Aber ich kenne ja die Zutaten und weiß, wie es schmecken soll – das Getränk ist also einfach und schnell nachgemacht. Minze gibt es ohnehin im Überfluss in unserem Garten und bei der momentanen Hitze ist ausreichendes Trinken bekannterweise oberstes Gebot. „Syrische Erfrischung: Limun bi Nana“ weiterlesen

Klein. Kleiner. Mexikanische Minigurke.

Mexikanische Minigurke

Ich möchte euch heute eine Gemüsepflanze zeigen, die ich besonders gerne mag:
Die mexikanische Minigurke sieht aus wie die Miniaturausgabe einer Wassermelone. Sie hat den frischen, leicht säuerlichen Geschmack einer Gurke und kann mitsamt Schale gegessen werden.

Dieses leckere Kürbisgewächs ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Gemüsesortiments in unserem Garten. Je nach Witterung und Zeitpunkt der Pflanzung sind die ersten Früchte ab circa Juli reif und die Ernte geht ab da bis in den Herbst hinein. Vor allem die Kinder sind begeistert: Diese Gurken in Häppchen-Größe sind ein idealer kleiner Snack für zwischendurch. „Klein. Kleiner. Mexikanische Minigurke.“ weiterlesen