Siebenpunkt-Marienkäfer-Revival

Siebenpunkt-MarienkäferÜber Jahre machten sie sich rar.
Asiatische Marienkäfer waren allgegenwärtig, aber die siebenpunktigen Verwandten musste ich schmerzlich vermissen.

Doch im Moment scheint sich der Spieß eher umgedreht zu haben, ich stolpere wieder ständig über die heimische Art.

Aber wo sind all die „Zuagroasten“ (in Hochdeutsch: die Zugezogenen) hin? Die asiatischen Käfer sind heuer bislang äußerst selten in unserem Garten. Vielleicht lag es am strengen Winter mit dem vielen Schnee? Oder der letzte Sommer war ihnen zu heiß und trocken? Vielleicht sind sie auch nur später dran und werden noch kommen? Wir werden es sehen. Auf alle Fälle gibt es genügend Blattläuse in unserem Garten, dass sie alle satt werden können.

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Mittlerer Weinschwärmer als Hausgast

Mittlerer Weinschwärmer

Wir hatten einige Zeit lang einen Hausgast und das kam so:
Beim Umgraben im Gewächshaus kam in der Erde ein beachtlich großer Kokon zu Tage – kein Vergleich mit den Winzlingen der Kohlweißlinge, von denen wir so viele finden. „Mittlerer Weinschwärmer als Hausgast“ weiterlesen

Harte Zeiten für Nacktschnecken

Gestreifte Weinbergschnecken im Garten

Draußen herrscht gerade Land unter. Wenn es weiterhin so regnet, werden bald Seerosen in der Wiese wachsen. Anscheinend möchte die Natur den trockenen April wieder ausgleichen. Die Pflanzen atmen auf und auch einige Tiere finden das nasse Wetter richtig behaglich: Schnecken! „Harte Zeiten für Nacktschnecken“ weiterlesen

Unser heimlicher Sänger

Mönchsgrasmücke

Es ist der süßeste Gesang in unserem Garten; der einzige, der mir sogar noch lieber ist als der der Amseln. Aber niemals konnte ich den Sänger ausmachen. Ein kleiner huschender Schatten im dichten Blattwerk, mehr konnte ich nicht erkennen.

Jetzt endlich fand ich heraus, wer sich da in den undurchdringlichsten Stellen unserer Hecke versteckt und seine Lieder trällert. Weit jenseits unseres Gartenzauns bei den Nachbarn saß der kleine Vogel im Baum. Mit bloßem Auge für mich kaum zu erkennen, aber mit maximalem Zoom der Kamera kam dieses Bild heraus und zeigt, wenn ich mich nicht täusche, eine Mönchsgrasmücke.

Kleiner Nachtrag zu den März-Bienenweiden

Mirabelle als Bienenweide

Ich bin ja so ein Held… Da schreibe ich lang und breit über meine Bienenpflanzen im März und vergesse doch glattweg die wichtigste. Sozusagen der Star unter den Trachtpflanzen in diesem Monat: Unser Griacherl.

Okay, einige werden jetzt sagen: Griacherl, was soll das denn bitte sein?
Die Rede ist von unserer Mirabelle, wie der Name wohl korrekterweise lautet.

Ein alter Baum steht in unserem Garten, der jetzt über und über mit weißen Blüten bedeckt ist. Wenn der Wind hindurchfährt und Blütenblätter mitnimmt, sieht es beinahe aus, als würde es schneien. Und wie es bei Obstbäumen meist der Fall ist, so summen auch hier tagtäglich und von früh bis spät die Bienen darin herum. Sie sind dankbar für Nektar und Pollen des Griacherls – ich danke ihnen wiederum für die Bestäubung, die unsere Ernte sichert. 🙂

Blüte der Mirabelle (oder Griacherl)

Meine besten Bienenweiden im März

Bienenweiden im März

In manchen Jahren liegt unsere Region im Februar noch in tiefstem Winterschlaf. Aber spätestens im März rührt sich etwas in der Natur, dann wärmt die Sonne den Boden und es sprießen die ersten Blumen. Das ist auch der Startschuss für die Bienen, sie werden aktiv und machen sich auf die Suche nach Nahrung. Jetzt ist es von besonderer Bedeutung, dass sie nach ihrer langen Winterruhe früh blühende Pflanzen finden. „Meine besten Bienenweiden im März“ weiterlesen

Schwer beschäftigte Blaumeisen

Blaumeise mit Nistmaterial

Die Blaumeisen beobachten im Moment jeden unserer Schritte im Garten argwöhnisch. Die Zeit des Nestbaus ist gekommen und dabei benehmen sie sich immer ganz geheimnistuerisch und verstohlen. Wenn wir ihnen auch nur einen Schritt zu nahe sind, fliegen sie das auserkorene Vogelhäuschen nicht an, sondern hüpfen nervös in den Ästen auf und ab. Sie behalten uns so lange misstrauisch im Visier, bis wir wieder den nötigen Sicherheitsabstand einhalten. „Schwer beschäftigte Blaumeisen“ weiterlesen

Geburt eines Kohlweißlings

Frisch geschlüpfter Kohlweißling

Die Kohlweißlingsrettungsaktion ist für mich ein jährliches Ritual geworden. Steigen die Temperaturen, schlüpfen in unserem Gewächshaus die Falter. Dort sind sie erst einmal gefangen und finden keine blühenden Pflanzen, deshalb muss ich sie regelmäßig in ihre Freiheit entlassen.

Die Raupen des kleinen Kohlweißlings vergnügen sich den Sommer über an unseren Kohlrabis. Da ihre Anzahl niemals überhand nimmt und sich die Fraßschäden äußerst in Grenzen halten, sah ich bislang nie einen Anlass, etwas gegen sie zu unternehmen. Die Raupen verpuppen sich schließlich an den Wänden des Gewächshauses und überwintern schön geschützt.

Heute wollte ich mir die Sache einmal genauer ansehen und war mit meiner Kamera dabei, als sich einer der Schmetterlinge einen Weg ins Freie bahnte: „Geburt eines Kohlweißlings“ weiterlesen

Glanzvolle Besucher an meinen frühen Bienenweiden

Xylocopa violacea

Die Anzeige des Thermometers klettert langsam nach oben und alles, was sechs bis acht Beine hat, traut sich langsam heraus aus dem Winterquartier: Die ersten Fliegen und Wespen nehmen mittags an der Südwand des Hauses ein Sonnenbad. Mücken tanzen über der Wiese. Feuerwanzen und Spinnen huschen durch das trockene Laub. Zu meiner großen Freude sind aber auch endlich wieder Bienen unterwegs. „Glanzvolle Besucher an meinen frühen Bienenweiden“ weiterlesen

Volksbegehren Artenvielfalt: Ich gehe hin!

Hummel

Eine Biene allein kann keinen Honig machen, dafür braucht es schon ein ganzes Bienenvolk. Ebensowenig kann ein Naturfreund allein mit seinem Garten die Bienen retten. Auch dafür müssen alle zusammenhelfen! „Volksbegehren Artenvielfalt: Ich gehe hin!“ weiterlesen

Noch viel mehr Schnee

Kugeldistel im SchneeHatte ich nicht vor einigen Tagen behauptet, wir hätten viel Schnee?

Okay, ich nehme das zurück.

JETZT haben wir viel Schnee.

Tendenz steigend.

Ich versinke bis über die Knie, die Kinder stellenweise bis zum Bauch. Eines unserer Hochbeete ist quasi verschwunden.

Die Straßen sind dicht, Dächer werden abgeräumt, Supermärkte geschlossen. Alle Kinder freuen sich, weil sie nicht zur Schule müssen, und die Erwachsenen ächzen unter der Last auf ihren Schneeschaufeln. Doch kaum hat man einen Weg freigeräumt, liegen auch schon die nächsten Zentimeter wieder drauf. „Noch viel mehr Schnee“ weiterlesen

Schnee, Schnee und nochmals Schnee

Buchfink im Schnee

Unser Garten ist verschwunden!
Eine dicke, weiße Decke hat fast alles unter sich begraben. Hier und da spitzt etwas daraus hervor, zum Beispiel die Spitzen der Johannisbeeren und die obere Hälfte der Rosenbüsche. Selbst an den großen Heckensträuchern und Bäumen klebt an allen Seiten der Schnee und sie biegen sich bedenklich unter dieser kalten Last oder sind gar schon umgeknickt. „Schnee, Schnee und nochmals Schnee“ weiterlesen