Volksbegehren Artenvielfalt: Ich gehe hin!

Hummel

Eine Biene allein kann keinen Honig machen, dafür braucht es schon ein ganzes Bienenvolk. Ebensowenig kann ein Naturfreund allein mit seinem Garten die Bienen retten. Auch dafür müssen alle zusammenhelfen! „Volksbegehren Artenvielfalt: Ich gehe hin!“ weiterlesen

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Noch viel mehr Schnee

Kugeldistel im SchneeHatte ich nicht vor einigen Tagen behauptet, wir hätten viel Schnee?

Okay, ich nehme das zurück.

JETZT haben wir viel Schnee.

Tendenz steigend.

Ich versinke bis über die Knie, die Kinder stellenweise bis zum Bauch. Eines unserer Hochbeete ist quasi verschwunden.

Die Straßen sind dicht, Dächer werden abgeräumt, Supermärkte geschlossen. Alle Kinder freuen sich, weil sie nicht zur Schule müssen, und die Erwachsenen ächzen unter der Last auf ihren Schneeschaufeln. Doch kaum hat man einen Weg freigeräumt, liegen auch schon die nächsten Zentimeter wieder drauf. „Noch viel mehr Schnee“ weiterlesen

Schnee, Schnee und nochmals Schnee

Buchfink im Schnee

Unser Garten ist verschwunden!
Eine dicke, weiße Decke hat fast alles unter sich begraben. Hier und da spitzt etwas daraus hervor, zum Beispiel die Spitzen der Johannisbeeren und die obere Hälfte der Rosenbüsche. Selbst an den großen Heckensträuchern und Bäumen klebt an allen Seiten der Schnee und sie biegen sich bedenklich unter dieser kalten Last oder sind gar schon umgeknickt. „Schnee, Schnee und nochmals Schnee“ weiterlesen

Rettung eines Totengräbers

Gemeiner Totengräber

Der November ist heuer so warm, dass noch ungewöhnlich viele Insekten herumschwirren und -krabbeln. Einige Wespen sind noch an den restlichen Weintrauben zu finden, viele Mücken tanzen spätnachmittags noch im letzten Tageslicht und hin und wieder läuft einem noch ein Marienkäfer über den Weg. „Rettung eines Totengräbers“ weiterlesen

Ein Unterschlupf für den Igel

Igelhaus

Der Herbst ist eine betriebsame Zeit im Garten. Es ist viel zu tun, bevor der Winter kommt: Neue Sträucher können gepflanzt werden, alte werden zurückgeschnitten, welkende Stauden und gefallenes Laub verlangen nach Aufmerksamkeit. Aber in diesem Herbst nahm ich mir nicht nur für meine Pflanzen Zeit, sondern konnte auch endlich ein Projekt für Tiere umsetzen, das ich schon lange im Sinn hatte. „Ein Unterschlupf für den Igel“ weiterlesen

Buchsbaum ade

Buchsbaum

Es war einmal eine nette kleine Beeteinfassung aus Buchs.
Im Sommer wie im Winter sah sie schön aus, dunkelgrün und glänzend. Praktisch war sie auch: Zuverlässig und standhaft hielt sie alle Fußballschüsse der Kinder (zumindest die niedrigen) von den dahinter liegenden Stauden ab.

Aber dann zeichnete sich schon früh in diesem Sommer ein drohendes Unheil ab: Abends zogen die Lichter an unserem Haus große Mengen schwarz und weiß gefärbter Nachtfalter an. Ich kannte die Art und mir schwante nichts Gutes. „Buchsbaum ade“ weiterlesen

Hochzeitsnacht der Tigerschnegel

Tigerschnegel

Ich hatte zwar davon gehört, es aber zuvor niemals selbst gesehen.
Doch neulich Nacht wurde ich dann gleich zweifach Zeugin der ganz besonderen Paarung der Tigerschnegel.

Was daran so besonders sein soll, fragt ihr euch? Ich möchte es euch gerne verraten, doch zunächst eine kleine Warnung: Wer beim Anblick von Nacktschnecken eher Ekel empfindet, sogar bei dieser hübsch gemusterten Art, der liest ab hier am besten nicht weiter. Für alle anderen… „Hochzeitsnacht der Tigerschnegel“ weiterlesen

Halb Schmetterling, halb Libelle

Langfühleriger Schmetterlingshaft
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Ich finde ihn so wunderschön, dass ich seine Bilder einfach teilen muss!

Beim Stöbern durch die Fotos unseres letzten Urlaubs in Frankreich kam mir dieses alienartige Insekt wieder unter. Wir sahen es dort während einer Wanderung durch das Massif des Maures.

Ich muss gestehen, dass ich damals zunächst keine Ahnung hatte, was das sein könnte. Auf den ersten Blick ein Schmetterling… aber halt, die Flügel sind ja ganz falsch! Also vielleicht doch eher eine Libelle? Mein Mann brachte mir dann die Lösung: Langfühleriger Schmetterlingshaft ist der Name dieses Wesens.
Langfühlerig, das leuchtet mir ein. Trotzdem ist das ein etwas sperriger Name für ein so feines Tierchen, finde ich. 🙂

Zu schade, dass mir ein solches Tier zu Hause kaum unterkommen wird. Aber trotz all des Lavendels in unserem Garten, hier ist nun einmal nicht die Provence mit ihrem angenehm warmen Klima.

Langfühleriger Schmetterlingshaft
Langfühleriger Schmetterlingshaft (Libelloides longicornis)

Kuschelnde Kohlmeisen

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Das muss wahre Mutterliebe sein!
Oder vielleicht ist es ja der Papa?

Seit gestern sind unsere Futterspender im Garten wieder einmal bestückt. Das haben sämtliche Kohlmeisenfamilien aus nah und fern zum Anlass genommen, unseren Garten zu besuchen. Sie flattern hierhin und dorthin mit ihren gerade flügge gewordenen Jungen. Einige von den Jungvögel bedienen sich schon recht selbstständig am Futter. Aber die fürsorglichen Eltern bringen ihrem Nachwuchs noch den einen oder anderen Leckerbissen;  so wie bei den beiden im Foto.

Dabei wäre das Futter eigentlich gar nicht direkt für die Meisen gedacht gewesen. Es sind nämlich Eichhörnchenknödel, die ich vor einigen Tagen als Geschenk bekommen hatte. Aber diese sehen nicht nur genau so aus wie Meisenknödel, sondern schmecken allen Vögeln ebenso gut. Sogar der Buntspecht hat sich wieder blicken lassen.
Dem Eichhörnchen, das hin und wieder in unseren Garten kommt, wird wohl kaum etwas übrig bleiben.

P.S.: Links im Bild ist übrigens der Jungvogel in seinem Jugendkleid.

Maikäfer flieg! So flieg doch endlich!

Maikäfer

Wir waren vor einigen Tagen am Chiemsee, genauer gesagt auf der Fraueninsel. Dieses schöne Fleckchen Erde hat nicht nur eine wunderbare Aussicht und hervorragende geräucherte Fische zu bieten, sondern zur rechten Zeit des Jahres auch jede Menge Maikäfer. „Maikäfer flieg! So flieg doch endlich!“ weiterlesen

Von Bienen und Wildbienen

Biene an Judasbaum

Der Judasbaum in unserem Garten ist momentan ein Eldorado für Bienen und ihre wilden Verwandten. Die Äste des Baums sind über und über mit rosaroten Blüten bedeckt und unzählige Bienen sind hier unermüdlich am Werk, um daraus reiche Ernte nach Hause in den Stock zu tragen. Das Summen ihrer Flügel ist von weit her zu hören und ihre Pollenhöschen sind voll mit ihrer goldgelben Beute.

Eine Etage tiefer sind die Wildbienen fleißig: Vor Jahren starb einer der beiden Stämme des Judasbaumes ab. Wir haben ihn damals aber nicht entfernt, sondern nur mannshoch gekappt. Das Totholz wurde daraufhin schnell von Insekten besiedelt, die es durchlöcherten. Das lockte erst Buntspechte an und nun werden die Gänge von Wildbienen als Bruthöhlen benutzt. Derzeit schwirren verschiedene Arten zwischen den Öffnungen hin und her, um zu prüfen und zu bauen. Der alte Baumstamm ist also sozusagen ein Wildbienenhaus, das sich die Natur selbst gebaut hat.

Wildbienen an Bruthöhlen

Schnecken ohne Schrecken

gestreifte_weinbergschnecken

Wer wünscht sich das nicht im Garten: Schnecken, bei deren Anblick man nicht gleich in Angst und Schrecken versetzt wird. Solche, die nicht über Nacht Salatbestände und Blumenbeete auslöschen.

Ja, so etwas gibt es wirklich! Zumindest bei uns. „Schnecken ohne Schrecken“ weiterlesen