Verliebte Schmetterlinge

Paarung Rapsweißling

Der Tag war lang und arbeitsreich. Doch dafür wurde ich mit diesem Motiv belohnt, als ich endlich Zeit für den Garten fand. Mitten im blühenden Frauenmantel ertappte ich diese beiden Rapsweißlinge (Pieris napi) in flagranti.

Mit diesem Schnappschuss wünsche ich euch allen einen erholsamen Abend und bleibt weiterhin gesund!

Suchbilder: Tarnung ist alles!

Eidechse im Versteck

Stillhalten, warten, auf die Tarnung verlassen.
So lautet oft das äußerst Erfolg versprechende Motto in der Natur. Denn vor allem wer selber kein Räuber ist, muss dringend lernen sich zu verstecken oder schnell zu laufen – im Idealfall beides. „Suchbilder: Tarnung ist alles!“ weiterlesen

Eine Kreuzotter kreuzt unseren Weg

[Bild gibt es am Ende des Beitrags aus Rücksicht vor allen, die Angst vor Schlangen haben.]


Sie sind elegant, sie sind selten, sie sind giftig.

Viel unterwegs mit einem Menschen mit Schlangen-Phobie habe ich gelernt, gezielt nach ihnen Ausschau zu halten (um dann schnell die Aufmerksamkeit woanders hinzulenken – wegen dieser Vorgeschichte kommt das Foto auch erst zum Schluss). „Eine Kreuzotter kreuzt unseren Weg“ weiterlesen

Ein Bussard-Beitrag ohne Bussard-Foto

Horst eines Bussards

Corona sei Dank hatten wir in diesem Frühjahr reichlich Zeit, um in den nahen Wäldern spazieren zu gehen. Für die Kinder ist das stets ein aufregendes Abenteuer und wird niemals langweilig – aber auch ich als Erwachsene bin Kind genug geblieben, um das ebenso zu empfinden.

Dabei gab es für uns jüngst eine Begegnung der besonderen Art:

Mitten im Spaziergang plötzlich ein schriller Raubvogelschrei über uns im Geäst. Ein Bussard flog auf. Er glitt durch die dichten Bäume und landete ein Stück weiter weg im dichten Blattwerk.

Die Ursache war gleich entdeckt, direkt über dem Weg befand sich sein Horst in der Astgabel einer großen, alten Buche.

Unter anderen Umständen hätte ich zu gerne ein Foto vom Bussard gehabt, in diesem Fall aber nicht. Wir zogen uns zurück, um den Greifvogel nicht weiter zu stören oder gar von seinem Nest zu vertreiben. Deshalb gibt es hier nur ein Foto des Horstes.

 

Einsame Krötenwanderung

Erdkröte

Verglichen mit den Jahren davor waren letzten Sommer erstaunlich wenige Amphibien in unserem Garten unterwegs. Umso größer die Freude über diese Entdeckung am gestrigen Abend: Eine kleine Erdkröte war unterwegs von einem Gebüsch ins nächste. Ich hoffe, sie begegnet nicht der unlängst von uns im Garten beobachteten Ringelnatter.

Es lebt!

Libellen am Gartenteich

Eigentlich ist es eine leicht ironische und belustigende Sache mit dem Gartenteich: Man baut ausgerechnet ein riesiges Stück Plastik in den Garten ein und schafft damit einen neuen Lebensraum. Aber es funktioniert und das freut uns!

Unser Teich ist noch relativ neu, aber dennoch tummelt sich schon erstaunlich viel Leben in ihm. „Es lebt!“ weiterlesen

Igelige Morgenrituale

Igel

Ein kleiner Igel fühlt sich seit einiger Zeit in unserem selbst gebauten Igelhaus heimisch.

In den frühen Morgenstunden lässt er sich manchmal beobachten: Zwischen den dichten Pflanzen in der Nähe seiner Hütte hört man ihn schnauben, prusten und rumoren. Er ist oft nicht zu entdecken, denn dort wächst der Rhabarber derzeit so groß und wuchtig, dass er den Igel vollständig versteckt. Aber wenn wir doch einen Blick auf ihn erhaschen, sehen wir ihn mit seiner feinen Nase zwischen den Blättern herumschnuppern auf der Suche nach Leckerbissen. Bis er dann irgendwann wieder in den schattigeren Bereich der Hecke verschwindet, um nach einer langen Nacht etwas Ruhe zu finden.

Igelhaus
Trautes Heim, Glück allein – unser Igelhaus

 

 

Die Aliens im Auwald

Schwefelporling

Fremdartige Türme und bizarre Formen. Verwinkelte Gassen und Schluchten. Dazwischen wandern stumm die seltsamen Bewohner umher. Man könnte meinen, man würde in eine Stadt von Aliens blicken im Sonnensystem von Alpha Centauri.

Doch weit gefehlt, es ist der Auwald entlang der Salzach. „Die Aliens im Auwald“ weiterlesen

Die dunkle Seite des Gartens

Es begann alles vor Jahren mit einem Schrei nachts vor dem Schlafzimmerfenster, der uns jäh hochschrecken ließ. Es war ein schrilles Kreischen und so laut, dass unsere Herzen wild klopften. Aber welches Tier wohl der Verursacher war, konnten wir niemals herausfinden.

Auch konnten wir in der Vergangenheit manchmal Rufe von Eulen im Garten hören oder sogar das ein oder andere Gewölle finden – gesehen haben wir sie aber nie.

All dies erzählte ich einmal einer lieben Verwandten und als Ergebnis überraschte man mich zu meinem Geburtstag mit einer Wildkamera. Damit sollte meine Neugier darüber, wer und was nachts durch unseren Garten geisterte, gestillt werden.

Die Kamera ist seit letztem Frühling im Einsatz und sie ist ein wirklich nettes Spielzeug. Die Nachtaufnahmen sind nicht gestochen scharf, reichen aber für unsere Zwecke voll und ganz aus. Doch ich will euch nicht länger auf die Folter spannen, hier ist ein kleiner Teil unserer Foto-Ausbeute aus der Finsternis: „Die dunkle Seite des Gartens“ weiterlesen

Neulich in den Bergen

Berge

Es ist Sommer und das Wetter meint es oft genug gut mit uns. Das bedeutet, dass wir viel draußen unterwegs sind. Mit den Alpen quasi vor der Haustür liegt es natürlich nahe, wohin es uns zieht. Also werden bei Wochenende und blauem Himmel die Rucksäcke gepackt und es geht los.

Für mich jedes Mal aufs Neue faszinierend ist die Flora und Fauna, die einem begegnet. Ich kann noch so sehr versuchen, die Artenvielfalt im Garten zu fördern – an die hier draußen in freier Wildbahn kann ich niemals herankommen. Aber seht selbst: „Neulich in den Bergen“ weiterlesen