Wo die Liebe hinfällt

Weinbergschnecke und gestreifte Weinbergschnecke

Weinbergschnecken sind – wer hätte das gedacht – gänzlich vorurteilsfrei und tolerant. Wo auch immer die Liebe hinfällt, sie bekennen sich dazu. Selbst wenn, wie in diesem Fall, der/die Angebetete einer anderen Art angehört.

Schon seit einiger Zeit wundere ich mich im Garten über einige Exemplare von Weinbergschnecken, die ich weder eindeutig der „normalen“ (Helix pomatia) noch der gestreiften (Helix lucorum) Art zuordnen kann. Ich hatte den Verdacht einer Kreuzung, für den es hiermit nun ein klares Indiz gibt. „Wo die Liebe hinfällt“ weiterlesen

Kleines Wunder der Natur: Ein schlüpfender Schwalbenschwanz

Schwalbenschwanz - Papilio machaon
Schwalbenschwanz (Papilio machaon) etwa 15 Minuten nach dem Schlüpfen

Man sollte meinen, Schnecken und Schmetterlinge hätte nicht allzu viele Berührungspunkte. Doch neulich kamen sie sich in unserem Hochbeet in die Quere, was den Schmetterlingen zum Verhängnis hätte werden können. „Kleines Wunder der Natur: Ein schlüpfender Schwalbenschwanz“ weiterlesen

Verliebte Schmetterlinge

Paarung Rapsweißling

Der Tag war lang und arbeitsreich. Doch dafür wurde ich mit diesem Motiv belohnt, als ich endlich Zeit für den Garten fand. Mitten im blühenden Frauenmantel ertappte ich diese beiden Rapsweißlinge (Pieris napi) in flagranti.

Mit diesem Schnappschuss wünsche ich euch allen einen erholsamen Abend und bleibt weiterhin gesund!

Es lebt!

Libellen am Gartenteich

Eigentlich ist es eine leicht ironische und belustigende Sache mit dem Gartenteich: Man baut ausgerechnet ein riesiges Stück Plastik in den Garten ein und schafft damit einen neuen Lebensraum. Aber es funktioniert und das freut uns!

Unser Teich ist noch relativ neu, aber dennoch tummelt sich schon erstaunlich viel Leben in ihm. „Es lebt!“ weiterlesen

Die Aliens im Auwald

Schwefelporling

Fremdartige Türme und bizarre Formen. Verwinkelte Gassen und Schluchten. Dazwischen wandern stumm die seltsamen Bewohner umher. Man könnte meinen, man würde in eine Stadt von Aliens blicken im Sonnensystem von Alpha Centauri.

Doch weit gefehlt, es ist der Auwald entlang der Salzach. „Die Aliens im Auwald“ weiterlesen

Neulich in den Bergen

Berge

Es ist Sommer und das Wetter meint es oft genug gut mit uns. Das bedeutet, dass wir viel draußen unterwegs sind. Mit den Alpen quasi vor der Haustür liegt es natürlich nahe, wohin es uns zieht. Also werden bei Wochenende und blauem Himmel die Rucksäcke gepackt und es geht los.

Für mich jedes Mal aufs Neue faszinierend ist die Flora und Fauna, die einem begegnet. Ich kann noch so sehr versuchen, die Artenvielfalt im Garten zu fördern – an die hier draußen in freier Wildbahn kann ich niemals herankommen. Aber seht selbst: „Neulich in den Bergen“ weiterlesen

Invasion der Distelfalter

Distelfalter am Sommerflieder

Wo kommen die nur alle her?
Wo ich draußen auch gehe und stehe, bin ich quasi umzingelt von ihnen. Sie sitzen auf Blüten und Blättern, sonnen sich an der Hauswand, schwirren um meinen Kopf herum.

Wie mir neulich zu Ohren kam, wurde selbst im Radio über das derzeitige Massenauftreten der Distelfalter berichtet. Es muss wahrhaftig ein gutes Jahr für sie sein.

Ich freue mich jedenfalls, dass ich im Moment so viele der großen, hübschen Schmetterlinge beobachten kann. Besonders an den Blüten des Sommerflieders kann man ihnen von früh bis spät zusehen, da wimmelt es geradezu von ihnen.

Distelfalter

Kugeldisteln: Das Buffet ist eröffnet

Bienen an Kugeldisteln
Echinops ritro

Unsere Kugeldisteln öffnen ihre Blüten. Für Insekten ist das in etwa das Äquivalent eines All-you-can-eat-Buffets. Dementsprechend groß ist die Horde hungriger Nektarsammler, die sich nach ihrem Aufblühen einfindet. „Kugeldisteln: Das Buffet ist eröffnet“ weiterlesen

Hornissen und ihre Liebe zum Flieder

Hornisse (Vespa crabro)Neulich im Vorbeigehen konnte ich einen einzelnen Satz aus einem Gespräch aufschnappen: „Wir können nicht auf der einen Seite die Bienen retten wollen und auf der anderen Seite die Hornissen ausrotten.“ Ein wahres Wort und passend zu der Begebenheit aus unserem Garten, von der ich heute erzählen möchte. „Hornissen und ihre Liebe zum Flieder“ weiterlesen

Hummelschwärmer gesichtet

Hummelschwärmer
Klicken für ein größeres Bild

Das Taubenschwänzchen kennt fast jeder. Wie ein Kolibri summt es jetzt im Sommer zwischen den Blüten hin und her und saugt dabei im Flug Nektar mit seinem langen Rüssel. Dabei ist es aber natürlich kein Vogel, sondern ein Schmetterling aus der Familie der Schwärmer.

Aber hoppla, wer war da neulich bei uns am Sommerflieder unterwegs? Grün statt braun? Das konnte kein Taubenschwänzchen sein!

Ein Hummelschwärmer war’s. Ein passender Name, denn seine Lautstärke im Flug erinnert tatsächlich an die einer dicken, fetten Hummel. Ein wahrer Prachtkerl mit seiner olivgrünen Farbe und seinen rot umrandeten Flügeln!