März: Der kleine Bruder des April

Graupel

April, April, der macht, was er will. Diese Bauernregel kennt jedes Kind und oft genug bewahrheitet sie sich. Dabei ist aber eigentlich nicht nur der April so verrückt: Auch der März beweist uns oft genug, dass er wettertechnisch genauso fähig ist wie sein großer Bruder.

Der heutige Tag ist dafür das beste Beispiel: Ein wilder Wechsel aus Regen, Wind und Sonne herrscht draußen. Die Krönung des Ganzen war ein heftiger Graupelschauer, gefolgt von Schnee, dann natürlich wieder gefolgt von Sonne.

Der Garten wurde binnen weniger Minuten komplett weiß, nur um sogleich wieder aufzutauen im Sonnenschein. Es ist ein Glück, dass noch keine empfindlichen Pflanzen austreiben. Nur Schneeglöckchen, Krokus und andere Frühblüher schauen raus und die sind hart im Nehmen – selbst ein solches Wetter kann sie nicht umhauen.

Aprilwetter im März
Graupel, Schnee und Sonnenschein: Ein ziemliches Aprilwetter hat dieser März.
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Von Schneeflöckchen und Schneeglöckchen

Schneeglöckchen

Ein bestimmtes Geräusch ist gerade allgegenwärtig: Das Tropfen von Wasser. Die Sonne hat an Kraft gewonnen und es taut überall. Und während der Schnee schmilzt, glänzt und glitzert er sogar noch mehr als zuvor. Es ist sozusagen sein letzter großer Auftritt vor seinem Abgang von der Bühne. „Von Schneeflöckchen und Schneeglöckchen“ weiterlesen

Noch viel mehr Schnee

Kugeldistel im SchneeHatte ich nicht vor einigen Tagen behauptet, wir hätten viel Schnee?

Okay, ich nehme das zurück.

JETZT haben wir viel Schnee.

Tendenz steigend.

Ich versinke bis über die Knie, die Kinder stellenweise bis zum Bauch. Eines unserer Hochbeete ist quasi verschwunden.

Die Straßen sind dicht, Dächer werden abgeräumt, Supermärkte geschlossen. Alle Kinder freuen sich, weil sie nicht zur Schule müssen, und die Erwachsenen ächzen unter der Last auf ihren Schneeschaufeln. Doch kaum hat man einen Weg freigeräumt, liegen auch schon die nächsten Zentimeter wieder drauf. „Noch viel mehr Schnee“ weiterlesen

Schnee, Schnee und nochmals Schnee

Buchfink im Schnee

Unser Garten ist verschwunden!
Eine dicke, weiße Decke hat fast alles unter sich begraben. Hier und da spitzt etwas daraus hervor, zum Beispiel die Spitzen der Johannisbeeren und die obere Hälfte der Rosenbüsche. Selbst an den großen Heckensträuchern und Bäumen klebt an allen Seiten der Schnee und sie biegen sich bedenklich unter dieser kalten Last oder sind gar schon umgeknickt. „Schnee, Schnee und nochmals Schnee“ weiterlesen

Wenn die Eisblumen blühen

 

eisblumen

Die milden Temperaturen, die noch vor wenigen Wochen herrschten, scheinen wie eine weit entfernte Erinnerung. Schnee und Frost haben sie abgelöst und unsere Region ganz und gar im Griff.

Krokusse und Schneeglöckchen, die eigentlich schon gerne den Frühling einläuten wollten, sind jetzt gut versteckt unter der weißen Pracht. Heute blühen nur noch die Eisblumen und malen ihre zarten Muster an die Fenster des Gartenhäuschens.

Diese bittere Kälte lockt auch eine immer größer werdende Schar von Vögeln in unseren Garten, die anderswo nichts mehr zu fressen finden. Sie picken an der hartgefrorenen Erdnussbutter und leeren in Rekordzeit die Futterstation. Wenn alles weg ist, wird ihr sonst so melodisches Gezwitscher dann zu einem panischen, lauten Schimpfen.

Die Vögel haben mich bereits gut erzogen, denn sobald ich ihre Beschwerden höre, gehe ich brav nach draußen und friere mir beim Auffüllen ihres Futters die Finger ab. Ich kann sie ja schließlich in dieser Eiseskälte nicht hungern lassen.

 

Der Frühling wurde auf Eis gelegt

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Nein, es handelt sich sich hier nicht um die eingeschneiten Zipfelmützen der sieben Zwerge. Es sind die ersten Frühlingsboten: Krokusse.
Vor wenigen Tagen konnte ich an diesen Blüten die erste Biene des Jahres sehen, die sich schon wagemutig aus ihrem Stock getraut hatte. Aber da sich das Wetter nun scheinbar wieder daran erinnert, wie es sich Anfang Februar zu benehmen hat, wurde den Krokussen eine Zwangspause auferlegt und sie müssen geduldig auf die Sonne warten.