Akrobaten im glänzenden Frack

stare

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Sie verrenken sich, machen einen Spagat, hängen kopfüber und versuchen mit ihren Flügeln das Gleichgewicht zu wahren. Aber sie lassen nicht locker! Selbst dann nicht, wenn sie doch einmal die Balance verlieren und trudelnd nach unten purzeln.

Es geht um die Stare in unserem Garten, deren Zahl nun ständig wächst. Sie haben die Meisenknödel zu ihrer Leibspeise auserkoren und picken unermüdlich auf sie ein.
Zwei Spender hängen in unserem Zwetschgenbaum, aber das ist den Staren nicht genug, denn es kommt durchaus zu kleinen Kämpfen. Und nicht nur untereinander wird gestritten: Gestern erst gingen sie mit vereinten Kräften gegen den Buntspecht vor, der sich ebenfalls seinen Anteil holen wollte.
Nur die Meisen selbst lassen die Stare gewähren, sie dürfen gleichzeitig mit ihnen fressen. Vielleicht sehen sie die kleinen Vögel nicht als Konkurrenz an. Es haben ohnehin nur wenige Meisen den Mut, sich zu den viel größeren Staren zu gesellen.

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Hoher Besuch: Ein Star gibt sich die Ehre

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Draußen hat es zwar nach wie vor gefühlte -273°C, doch es gibt einen Lichtblick. Pünktlich zum ersten März haben sich heute Frühlingsboten in unserem Garten eingefunden: Stare!

Zwei sind es, die gierig unser Vogelfutter plündern – kein Wunder, wenn sie nach ihrer langen Reise heißhungrig sind. Aber wahrscheinlich fragen sie sich bei diesen Temperaturen, ob sie nicht doch zu weit in Richtung Nordpol geflogen sind.
Wenn ich an ihrer Stelle wäre, ich würde bestimmt auf der Stelle umkehren und dorthin zurückfliegen, wo ich hergekommen bin. 😉