Kuschelnde Kohlmeisen

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Das muss wahre Mutterliebe sein!
Oder vielleicht ist es ja der Papa?

Seit gestern sind unsere Futterspender im Garten wieder einmal bestückt. Das haben sämtliche Kohlmeisenfamilien aus nah und fern zum Anlass genommen, unseren Garten zu besuchen. Sie flattern hierhin und dorthin mit ihren gerade flügge gewordenen Jungen. Einige von den Jungvögel bedienen sich schon recht selbstständig am Futter. Aber die fürsorglichen Eltern bringen ihrem Nachwuchs noch den einen oder anderen Leckerbissen;  so wie bei den beiden im Foto.

Dabei wäre das Futter eigentlich gar nicht direkt für die Meisen gedacht gewesen. Es sind nämlich Eichhörnchenknödel, die ich vor einigen Tagen als Geschenk bekommen hatte. Aber diese sehen nicht nur genau so aus wie Meisenknödel, sondern schmecken allen Vögeln ebenso gut. Sogar der Buntspecht hat sich wieder blicken lassen.
Dem Eichhörnchen, das hin und wieder in unseren Garten kommt, wird wohl kaum etwas übrig bleiben.

P.S.: Links im Bild ist übrigens der Jungvogel in seinem Jugendkleid.

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Akrobaten im glänzenden Frack

stare

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Sie verrenken sich, machen einen Spagat, hängen kopfüber und versuchen mit ihren Flügeln das Gleichgewicht zu wahren. Aber sie lassen nicht locker! Selbst dann nicht, wenn sie doch einmal die Balance verlieren und trudelnd nach unten purzeln.

Es geht um die Stare in unserem Garten, deren Zahl nun ständig wächst. Sie haben die Meisenknödel zu ihrer Leibspeise auserkoren und picken unermüdlich auf sie ein.
Zwei Spender hängen in unserem Zwetschgenbaum, aber das ist den Staren nicht genug, denn es kommt durchaus zu kleinen Kämpfen. Und nicht nur untereinander wird gestritten: Gestern erst gingen sie mit vereinten Kräften gegen den Buntspecht vor, der sich ebenfalls seinen Anteil holen wollte.
Nur die Meisen selbst lassen die Stare gewähren, sie dürfen gleichzeitig mit ihnen fressen. Vielleicht sehen sie die kleinen Vögel nicht als Konkurrenz an. Es haben ohnehin nur wenige Meisen den Mut, sich zu den viel größeren Staren zu gesellen.

Hoher Besuch: Ein Star gibt sich die Ehre

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Draußen hat es zwar nach wie vor gefühlte -273°C, doch es gibt einen Lichtblick. Pünktlich zum ersten März haben sich heute Frühlingsboten in unserem Garten eingefunden: Stare!

Zwei sind es, die gierig unser Vogelfutter plündern – kein Wunder, wenn sie nach ihrer langen Reise heißhungrig sind. Aber wahrscheinlich fragen sie sich bei diesen Temperaturen, ob sie nicht doch zu weit in Richtung Nordpol geflogen sind.
Wenn ich an ihrer Stelle wäre, ich würde bestimmt auf der Stelle umkehren und dorthin zurückfliegen, wo ich hergekommen bin. 😉

Wenn die Eisblumen blühen

 

eisblumen

Die milden Temperaturen, die noch vor wenigen Wochen herrschten, scheinen wie eine weit entfernte Erinnerung. Schnee und Frost haben sie abgelöst und unsere Region ganz und gar im Griff.

Krokusse und Schneeglöckchen, die eigentlich schon gerne den Frühling einläuten wollten, sind jetzt gut versteckt unter der weißen Pracht. Heute blühen nur noch die Eisblumen und malen ihre zarten Muster an die Fenster des Gartenhäuschens.

Diese bittere Kälte lockt auch eine immer größer werdende Schar von Vögeln in unseren Garten, die anderswo nichts mehr zu fressen finden. Sie picken an der hartgefrorenen Erdnussbutter und leeren in Rekordzeit die Futterstation. Wenn alles weg ist, wird ihr sonst so melodisches Gezwitscher dann zu einem panischen, lauten Schimpfen.

Die Vögel haben mich bereits gut erzogen, denn sobald ich ihre Beschwerden höre, gehe ich brav nach draußen und friere mir beim Auffüllen ihres Futters die Finger ab. Ich kann sie ja schließlich in dieser Eiseskälte nicht hungern lassen.

 

Harren auf den Häher

eichelhaeherSeit Tagen sitze ich schon auf der Lauer. Doch der Eichelhäher, hinter dem ich her bin, ist ein vorsichtiger Bursche. Er besucht neuerdings unseren Garten und bedient sich am Vogelfutter, das die Spatzen ins Gras geworfen haben. Stets ist er dabei auf der Hut, immer sieht er sich gründlich nach allen Seiten um. Wenn ich mit meiner Kamera dem Fenster zum Garten zu nahe komme, ist er blitzschnell entflogen.

So konnte ich bisher leider nur verschwommene Fotos durch das Fliegennetz hindurch ergattern. Aber ich werde weiter eifrig Paparazza spielen; vielleicht gelingt mir doch noch ein guter Schnappschuss von meinem gefiederten Freund.

Wer klopfet an? Der Buntspecht!

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Nicht nur Singvögel lassen es sich im Garten schmecken, auch zwei Buntspechte haben herausgefunden, dass es hier bei uns leckeres Vogelfutter gibt.

Von unserem Grundstück bis zum nächsten Wald ist es nicht weit. Kein Wunder also, dass wir hier regelmäßig Buntspechte sehen – wobei die mittlerweile ja sogar in Großstädten unterwegs sind. „Wer klopfet an? Der Buntspecht!“ weiterlesen