Hollersirup mit Waldmeister

Holunder und Waldmeister

Mir fällt es immer schwer, Holunderblüten zu pflücken. Zwar lassen sich daraus unglaublich leckere und auch gesunde Dinge zubereiten, doch der Anblick der Blüten am Baum und der Duft, der den Garten erfüllt, lassen mich stets zögern. Außerdem entwickeln sich an den Dolden später ja auch die saftigen Beeren.

Aber so ganz ohne Ernte geht es dann doch nicht. Meistens gibt es für die Kinder ihre innig geliebten Hollerküchle.

Sirup mit Holler und Waldmeister

Heuer wollte ich zusätzlich noch Hollersirup einkochen. Wasser, Zitrone, Zucker und Hollerblüten – das Rezept kennt wohl fast jeder. Irgendwie wollte ich den Sirup aber noch aufpeppen. Nur womit?

Da fiel mir schnell unser Waldmeister ein. Seit Jahren hege und pflege ich ihn und erstmals gibt es genug im Garten, um guten Gewissens etwas davon zu ernten. Eine Handvoll reicht ja ohnehin aus – zu viel darf es schließlich wegen des Cumarins nicht sein. Leicht angewelkt, damit sich das typische Aroma entfalten kann, wurde er mit den Blüten des Holunders zusammen zu Sirup eingekocht.

Gute zwei Liter Sirup wurden es und sie schmecken lecker nach Frühling und nach Kindheit! 🙂

 

 

 

4 Gedanken zu „Hollersirup mit Waldmeister

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